São Tomé-Stadt
Eine kleine Hauptstadt in verblassten Pastelltönen an der Ana-Chaves-Bucht: ein Fort aus dem 16. Jahrhundert, ein lebhafter Markt und Schokolade, die zu den besten der Welt zählt.

Zwei Vulkaninseln mit Regenwald, alten Kakaoplantagen und Stränden, an denen niemand ist – und ein Lebenstempo, das die Einheimischen leve-leve nennen.
São Tomé und Príncipe ist das zweitkleinste Land Afrikas: zwei Hauptinseln und eine Handvoll Inselchen im Golf von Guinea, rund 250 km vor der Küste Gabuns. Sie waren unbewohnt, als um 1470 portugiesische Seefahrer eintrafen, und fünf Jahrhunderte lang Plantagenkolonien – erst Zucker, dann Kaffee und Kakao. Anfang des 20. Jahrhunderts waren diese Inseln der größte Kakaoproduzent der Welt, aufgebaut auf Zwangsarbeit. Die Unabhängigkeit kam am 12. Juli 1975.
Was Besucher heute vorfinden, ist das Nachleben dieser Geschichte inmitten einer außergewöhnlichen Natur. Prachtvolle Plantagenanwesen, die Roças, verfallen sanft im Wald oder sind als Lodges und Schokoladenmanufakturen wiedererstanden. Ein Drittel der Insel São Tomé ist geschützter Regenwald im Obô-Nationalpark. Im Süden ragt die Vulkannadel des Pico Cão Grande senkrecht aus den Palmen, und der Äquator verläuft über Ilhéu das Rolas. Einen 35-minütigen Flug weiter nördlich hat Príncipe rund 8.000 Einwohner, ein UNESCO-Biosphärenreservat und Strände wie Praia Banana, die Sie gut und gerne für sich allein haben können.
Ein durchgestyltes Resortziel ist das nicht. Die Straßen sind langsam, Kartenzahlung ist selten, und alles geschieht leve-leve – „sachte, sachte“. Genau darin liegt der Reiz. In einer Woche lässt sich die Insel São Tomé gut bereisen; mit zehn Tagen bis zwei Wochen können Sie Príncipe dazunehmen.
Jedes hat seinen eigenen Guide zu Sehenswürdigkeiten, Touren, Anreise, Reisezeit und Unterkünften.
Eine kleine Hauptstadt in verblassten Pastelltönen an der Ana-Chaves-Bucht: ein Fort aus dem 16. Jahrhundert, ein lebhafter Markt und Schokolade, die zu den besten der Welt zählt.
Die trockene Seite von São Tomé: Baobabs über der türkisfarbenen Bucht Lagoa Azul, Palmenstrände, eine prachtvolle alte Roça und der Fischerort Neves.
Die Kaffeeplantage in den kühlen Hügeln über der Hauptstadt – und der beste Ort, um die Roças zu verstehen: ihre Schönheit und ihre brutale Geschichte.
Primärregenwald auf einem Drittel der Insel: ein botanischer Garten, ein Kratermoor, Wasserfälle, endemische Vögel und der 2.024 m hohe Gipfel.
Der wilde, regengetränkte Süden: eine Vulkannadel über den Palmen, Roças an der Ostküste, natürliche Felsbecken und Strände, an denen Schildkröten nisten.
Ein kleines bewaldetes Inselchen vor der Südspitze von São Tomé, auf dem ein Denkmal den Äquator markiert – mit einem Fuß in jeder Hemisphäre.
Die Hauptstadt von Príncipe im Taschenformat: ein paar pastellfarbene Straßen an einer Flussmündung, oft als kleinste Stadt der Welt bezeichnet.
Praia Banana, Praia Boi, Praia Macaco und die Lodge-Strände von Bom Bom und Sundy: goldener Sand, Dschungel bis an die Wasserlinie und kaum ein Fußabdruck.
Zwei Plantagengüter auf Príncipe: Sundy, wo 1919 eine Sonnenfinsternis half, Einstein recht zu geben, und Belo Monte auf der Anhöhe über der Praia Banana.
Die ganze Insel ist ein UNESCO-Biosphärenreservat: Felstürme über der Bucht der Nadeln, straßenloser Regenwald im Süden, Mangroven und Vögel, die es nirgendwo sonst gibt.
Weshalb die Menschen herkommen – und wo Sie es finden.
Welcher Landesteil zu welcher Art von Reise passt.
| Region | Ideal für | Ab São Tomé-Stadt | Aufenthalt |
|---|---|---|---|
| São Tomé-Stadt | Geschichte, Märkte, Schokolade, Restaurants | — | 1–2 Nächte |
| Nordküste | Lagoa Azul, Strände der trockenen Seite, Baobabs, Roças | Etwa 30–60 Min. mit dem Auto | Tagesausflug oder 1–2 Nächte |
| Monte Café & die Roças | Kaffee, Kakao und Plantagengeschichte | Etwa 40 Min. mit dem Auto | Halber Tag |
| Obô und Pico de São Tomé | Regenwaldwanderungen, Vögel, Wasserfälle | Etwa 1 Std. bis zu den Ausgangspunkten | Tageswanderung oder 2-Tages-Trek |
| Süden & Pico Cão Grande | Wilde Landschaft, Schildkrötenstrände, Öko-Lodges | Etwa 1½–2½ Std. mit dem Auto | 2–3 Nächte |
| Ilhéu das Rolas | Die Äquatormarke, Schnorcheln | Etwa 2½ Std. + 20 Min. mit dem Boot | Tagesausflug |
| Príncipe (4 Guides) | Menschenleere Strände, Wald, Bootsausflüge, Vogelbeobachtung | Etwa 35 Min. mit dem Flugzeug | 3–5 Nächte |
Der GetYourGuide-Katalog für die Inseln ist klein. Dies sind die echten, aktuellen Angebote – nichts künstlich aufgefüllt.
#1 · Tagestour ab €138 Ein ganzer Tag ab Ihrem Hotel mit einem einheimischen Guide: historische Plantagen, Dorfgemeinschaften und Tropenwald, inklusive landestypischem Mittagessen und Flaschenwasser.
#2 · Bootsausflug ab €175 Fahrt entlang der Küste nach Ilhéu das Rolas, dem Inselchen, über das der Äquator verläuft – mit Zeit zum Baden, Schnorcheln und Faulenzen an seinen Stränden.
#3 · Privattour ab €110 Ein privater halber Tag, ganz nach Ihren Wünschen gestaltet – Strände, Wald, Wasserfälle, Plantagen oder Dorfleben – mit einem Guide von der Insel.
#4 · Tauchen ab €70 Tauchgänge an den vulkanischen Riffen von São Tomé für Anfänger und zertifizierte Taucher, vom einzelnen Schnuppertauchgang bis zu Mehrtagespaketen.
#5 · Essen & Musik ab €65 Ein Rodízio-Abendessen am Samstagabend direkt am Meer im Club Santana: über dem Feuer gegrilltes Fleisch, am Tisch aufgeschnitten, dazu Livemusik.
#6 · Mehrtägig ab €900 Fünf geführte Tage rund um die Insel: Geschichte und Küche, Kakao- und Kaffeeplantagen, die Nord- und die Südküste sowie der Äquator auf Ilhéu das Rolas.
Am Äquator ist es das ganze Jahr über warm; was sich ändert, ist der Regen.
Die Haupttrockenzeit: kühler, windig, oft bedeckt, mit den ruhigsten Straßen und Wegen. Buckelwale ziehen ab etwa Juli vorbei.
Kräftige Schauer setzen wieder ein, und der Wald ist so grün wie nie. Die Eiablage der Schildkröten beginnt, die Walsaison endet im Oktober.
Eine kürzere, sonnigere Trockenphase mit heißem Strandwetter und klarem Meer – und der Höhepunkt der Schildkröten-Nistzeit.
Der stärkste Regen des Jahres, meist in heftigen Güssen. Üppig und ruhig, aber Pisten werden schlammig und Flüge können ausfallen oder sich verschieben.
Realistische Routen, die Straßen und Flugplan berücksichtigen.
Von Hotels am Meer in der Hauptstadt über Plantagenhäuser bis zu den Strandlodges von Príncipe.
Ein kleines, gepflegtes Hotel zwischen Flughafen und Stadt mit Pool im Palmengarten – das São-Tomé-Schwesterhaus der Lodges auf Príncipe.
Das große Resorthotel der Hauptstadt direkt am Meer, mit Pools zum Ozean hin und nur eine kurze Fahrt von Fort und Kathedrale entfernt.
Holzhütten unter Kokospalmen an einem ruhigen Strand an der Südspitze der Insel, nahe der Praia Piscina und dem Schildkrötenstrand Praia Jalé.
Bungalows an zwei Stränden an der Nordspitze von Príncipe, über einen Holzsteg mit einem winzigen Inselchen verbunden, auf dem das Restaurant liegt.
Zeltvillen, versteckt im Wald hinter einem wilden Strand an der Nordwestküste von Príncipe – die exklusivste Unterkunft des Landes.
Zimmer in den restaurierten Haupthäusern der historischen Roça Sundy, auf der Plantage, auf der 1919 die Sonnenfinsternis beobachtet wurde.
Im Golf von Guinea vor Zentralafrika, etwa 250 km westlich von Gabun. Die Insel São Tomé liegt knapp nördlich des Äquators, der an ihrer Südspitze über das Inselchen Rolas verläuft; Príncipe liegt etwa 150 km weiter nordöstlich.
Staatsangehörige vieler Länder, darunter der EU-Staaten, Großbritanniens, der USA und Kanadas, konnten bislang für Aufenthalte von bis zu 15 Tagen visumfrei einreisen. Die Regeln ändern sich – lassen Sie sich die aktuelle Lage vor der Buchung vom offiziellen E-Visa-Dienst des Landes oder einer Botschaft bestätigen.
Das Land gilt weithin als eines der sichereren und entspannteren der Region. Es gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Kleindiebstahl; die größeren Risiken sind der Straßenzustand, starke Meeresströmungen und die begrenzte medizinische Versorgung.
Eine Woche ist ein angenehmes Minimum für die Insel São Tomé. Planen Sie zehn Tage bis zwei Wochen ein, wenn Sie Príncipe einbeziehen möchten, denn die Flüge zwischen den Inseln gehen nicht zu jeder Tageszeit und können verlegt werden.
Selten. Außerhalb der Spitzenhotels herrscht Bargeldwirtschaft, und ausländische Karten haben an den örtlichen Geldautomaten oft nicht funktioniert. Bringen Sie genügend Euro in bar mit und tauschen Sie einen Teil vor Ort in Dobras.
Amtssprache ist Portugiesisch, daneben gibt es lokale Kreolsprachen. Etwas Französisch wird verstanden, Englisch wird vor allem in den besseren Hotels und von Guides gesprochen.
Kakaoplantagen, die Felsnadel des Pico Cão Grande, die Äquatorlinie auf Ilhéu das Rolas und die wilden Buchten von Príncipe. Vergleichen Sie die online buchbaren Touren und reservieren Sie mit wenigen Klicks.