Warum den Obô besuchen?
Obô bedeutet im lokalen Kreol Wald. Der 2006 gegründete Nationalpark schützt knapp ein Drittel der Insel São Tomé – von den Mangroven im Süden über Tiefland- und Bergregenwald bis zum moosigen Nebelwald auf den Gipfeln –, dazu einen eigenen Teil auf Príncipe. Weil die Inseln nie mit dem Festland verbunden waren, ist ein bemerkenswerter Anteil dessen, was hier lebt, endemisch.
Für Besucher ist Bom Sucesso das Tor zum Park, ein ehemaliger Plantagen-Außenposten auf etwa 1.150 Metern mit einem kleinen botanischen Garten. Von dort führt ein viel begangener Pfad durch Riesenbegonien und Baumfarne zur Lagoa Amélia, einem Krater, den ein schwimmender Pflanzenteppich füllt. Es ist die klassische Halbtageswanderung der Insel.
Über allem thront der Pico de São Tomé, 2.024 Meter hoch und meist in Wolken verborgen. Der Weg zum Gipfel ist ein anspruchsvoller geführter Trek, in der Regel über zwei Tage.
Wie lange bleiben?
Einen halben Tag für den Garten und die Lagoa Amélia; einen ganzen Tag, wenn Sie einen weiteren Weg oder ernsthafte Vogelbeobachtung anhängen; zwei Tage für den Gipfel.
Wo wohnen?
Die meisten Wanderer fahren für den Tag von São Tomé-Stadt herauf (etwa eine Stunde). Wer früh starten möchte, übernachtet in einem Gästehaus in den Hügeln rund um Monte Café.
Highlights: Obô & Pico de São Tomé
- Die Waldwanderung von Bom Sucesso zur Lagoa Amélia
- Orchideen und Baumfarne im botanischen Garten
- Der Wasserfall São Nicolau an der Bergstraße
- Riesenbegonien, höher als ein Mensch
- Vogelbeobachtung: die endemischen Arten der Insel
- Der zweitägige Trek auf den Gipfel des Pico de São Tomé






